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Steintor von Haijin

Taiwan · Kreis Kinmen · Jinhu · Historische Stätten

石門關
資料來源:交通部觀光署(GODL)

Bildquelle: Taiwan_Opendata; Lizenzangaben wie angegeben.

Überblick

Auf dem Weg zum Haijin-Tempel führt man zunächst durch ein bogenförmiges Steintor, das wie ein Tor des Kommens und Gehens wirkt und daher „Steintor“ genannt wird. Es ist eine der zwölf Wunderstätten des Taewu-Berges. Das Steintor ist aus massiven, ordentlich gesetzten Granitquadern errichtet, von einem umgekehrten Dach mit aufwärts geschwungenen Ecken bekrönt und wirkt trotz seiner Schwere überraschend leicht und elegant. Auf dem Querbalken stehen die vier Schriftzeichen „Erster unter den Meeres- und Berglandschaften“, eigenhändig geschrieben von Lü Ruoteng, einem loyalen Beamten der Ming-Dynastie; heute ist das Bauwerk als denkmalgeschütztes Kulturgut des Kreises eingestuft.

Highlights

Das Steintor von Haijin ist das bogenförmige Tor, das vor dem Haijin-Tempel auf dem Taewu-Berg in Kinmen passiert werden muss. Es steht unter Denkmalschutz des Kreises Kinmen und zählt zu den zwölf Wunderstätten des Taewu-Berges. Mit seiner Granitbauweise, dem eleganten Dach und der Inschrift „Erster unter den Meeres- und Berglandschaften“ verbindet es Feierlichkeit mit einer anmutigen, bergtorartigen Ausstrahlung. Das Steintor wurde aus massiven, sorgfältig gefügten Granitsteinen errichtet; darüber liegt ein Dach im Stil des umgekehrten Himmelsrands, dessen vier Ecken leicht nach oben schwingen und der schweren Steinarchitektur eine gewisse Leichtigkeit verleihen. Es ist für Besucher, die den Taewu-Berg erklimmen und den Haijin-Tempel besichtigen, eines der markantesten visuellen Wahrzeichen. Die Querinschrift „Erster unter den Meeres- und Berglandschaften“ soll von Lü Ruoteng aus der Ming-Zeit stammen und unterstreicht die Stellung des Taewu-Berges unter den Bergen von Wuzhou; zugleich verleiht sie dem Steintor religiösen, historischen und künstlerischen Wert.

Sehenswertes

1. Das bogenförmige Haupttor des Steintors: Das Steintor ist ein kleines Tor mit halbrundem Bogen, aus massivem, ordentlich gefügtem Granit gebaut. Die Toröffnung bildet einen eleganten Rundbogen und erinnert an den Eingang eines alten Stadttors; wer darunter hindurchgeht, hat das Gefühl, eine Grenze zu überschreiten und einen neuen Bereich zu betreten. 2. Dachform im Stil des umgekehrten Himmelsrands und die aufwärts geschwungenen Ecken: Über dem Tor liegt ein steinernes Dach mit umgekehrter Dachkante; die vier Eckenden sind leicht nach oben gezogen. In der rauen Felslandschaft wirkt die Linie dadurch fein und leicht und eignet sich besonders gut für Nahaufnahmen architektonischer Details. 3. Die Inschrift „Erster unter den Meeres- und Berglandschaften“: Über dem Tor befindet sich eine Querinschrift mit den vier Schriftzeichen „Erster unter den Meeres- und Berglandschaften“. Der Überlieferung nach wurde sie von Lü Ruoteng, einem loyalen Beamten der Ming-Dynastie, geschrieben. Die kraftvolle Schrift würdigt die Landschaft des Taewu-Berges und ist zugleich ein beliebtes Motiv für Besucherfotos. 4. Das Bild des Bergtors: Das Steintor liegt an der Hauptverbindung zum Haijin-Tempel und wirkt wie das Bergtor des Tempels. Wenn man von außen durch die Öffnung auf den Weg dahinter oder auf die Felskammer blickt, entsteht der Eindruck, in eine stille, abgeschiedene Welt einzutreten. Unter den zwölf Wunderstätten des Taewu-Berges gehört dieser Ort zu den atmosphärischsten. 5. Die Wegebeziehung zum Haijin-Tempel: Wer den Haijin-Tempel besucht, muss meist zuerst durch das Steintor gehen. Der Weg verbindet Bergtor, Felskammer und Tempelgebäude, sodass Besucher auf kurzer Strecke Natur, Religion und Denkmalpflege gemeinsam erleben können.

Adresse

891 Landkreis Kinmen, Gemeinde Jinhu, hinter dem Gipfel des Taewu-Berges (Pflaumengarten) Telefon: (08)2313100

Reisetipps

Am bequemsten besucht man das Steintor, indem man den Taewu-Berg und den Haijin-Tempel als gemeinsame Tour plant und den Bergpfad gemächlich hinaufgeht; dabei kommt man automatisch an dem bogenförmigen Tor vorbei. Am besten eignet sich ein Besuch an einem klaren Tag mit guter Sicht, da das Licht und die Schatten im Berggebiet die Granitstruktur und die Dachlinie besonders schön hervortreten lassen. Da das Steintor an den Wanderwegen des Taewu-Berges liegt, sollten Besucher bequeme Sportschuhe oder Wanderschuhe tragen und ausreichend Wasser sowie Sonnenschutz mitnehmen, um Wegstrecke und Sonneneinstrahlung gut zu bewältigen. Als denkmalgeschützter Ort sollte man beim Fotografieren nicht klettern, nicht auf die Steinkonstruktion schlagen und weder die Inschrift noch die Steinwände beschriften, damit das historische Erscheinungsbild erhalten bleibt. Wer zugleich den Haijin-Tempel besuchen möchte, sollte vorher die Öffnungszeiten und Verhaltensregeln des Tempels prüfen und nach dem Durchschreiten des Steintors das Tempo etwas drosseln, um die feierliche Stimmung des Übergangs respektvoll wahrzunehmen. Da der Taewu-Berg ein beliebtes Wandergebiet ist, ist dort an Feiertagen mit mehr Andrang zu rechnen; wer eine ruhigere Atmosphäre sucht, sollte unter der Woche oder zu früheren bzw. späteren Tageszeiten aufsteigen.

Häufige Fragen

Q:Wo liegt das Steintor von Haijin, und wie kommt man dorthin? A:Das Steintor liegt auf dem Pfad vor dem Haijin-Tempel auf dem Taewu-Berg in der Gemeinde Jinhu, Landkreis Kinmen, und ist meist eine natürliche Station auf dem Weg hinauf zum Taewu-Berg und zum Haijin-Tempel. Besucher können zunächst mit dem Auto oder per Selbstfahrer zum Ausgangsbereich des Taewu-Bergs fahren und dann dem Wanderweg in Richtung Haijin-Tempel folgen, um das aus Granit errichtete bogenförmige Tor vor dem Tempel zu sehen. Wer öffentliche Verkehrsmittel nutzt, sollte sich nach Buslinien und Haltestellen zum Taewu-Berg oder zum Haijin-Tempel richten und anschließend den Wegweisern bergauf folgen. Q:Braucht man für den Besuch des Steintors Eintritt oder eine besondere Genehmigung? A:Der Besuch des Steintors gehört in der Regel zu den frei zugänglichen Bereichen rund um den Taewu-Berg und den Haijin-Tempel und erfordert keine gesonderte Genehmigung. Als denkmalgeschütztes Objekt liegt das Steintor an einem offenen Bergpfad; normalerweise ist kein separates Ticket nötig, um es unterwegs mitzunehmen. Falls jedoch vorübergehende Sperren durch die Verwaltung des Taewu-Berges oder des Nationalparks bestehen, müssen die vor Ort ausgehängten Hinweise und Regeln beachtet werden. Q:Was lohnt sich beim Fotografieren am Steintor, und worauf sollte man achten? A:Am fotogensten sind das aus massivem Granit gemauerte bogenförmige Tor und die darüber befindliche Inschrift „Erster unter den Meeres- und Berglandschaften“, kombiniert mit dem Dach im Stil des umgekehrten Himmelsrands und den nach oben geschwungenen Ecken. Empfehlenswert ist ein Foto frontal vor dem Tor, um die Gesamtstruktur festzuhalten, oder eine Aufnahme von hinten durch das Tor auf den Bergpfad, um den Rahmenblick des „Durchschreitens ins Gebirge“ zu erzeugen. Achten Sie beim Fotografieren auf Stufen und Geländeunebenheiten und vermeiden Sie es, sich an die Steinkonstruktion zu lehnen oder hinaufzuklettern, um das Denkmal zu schützen. Q:Gibt es beim Besuch des Steintors religiöse oder zeremonielle Dinge zu beachten? A:Da ein Besuch des Steintors meist mit einem Gang zum Haijin-Tempel verbunden ist, empfiehlt es sich, das Tor ruhig und respektvoll zu durchschreiten. Wer anschließend den Tempel betreten möchte, sollte nach dem Passieren des Steintors das Tempo verlangsamen, die Kleidung ordnen und lautes Reden sowie Rauchen oder Alkoholgenuss vor dem Tempel vermeiden. Auch wenn der Besuch nur dem Wandern oder Besichtigen dient, ist es angemessen, den lokalen Glauben und die Denkmalumgebung zu respektieren und gemeinsam für eine stille und würdevolle Atmosphäre zu sorgen.

Karte

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