Han-影-雲-根-Keilinschrift
Taiwan · Kreis Kinmen · 金城鎮 · Historische Stätten
Bildquelle: Taiwan_Opendata; Lizenzangaben wie angegeben.
Überblick
Sie befindet sich am Xiantai-Berg südlich des Gugang-Sees in der Gemeinde Jincheng auf Kinmen und gehört zu den in Stein gehauenen Hinterlassenschaften des von den Ming-Loyalisten verehrten Prinzen von Lu. Der Regent Zhu Yihai hielt sich im Kampf gegen die Qing und für die Wiederherstellung der Ming über zehn Jahre auf Kinmen auf; die zwischen 1652 und 1654 entstandene Inschrift spiegelt seinen entschlossenen Geist wider und ist als unter Denkmalschutz stehendes Kreisdenkmal eingestuft. Die heute sichtbare Han-ying-yun-gen-Inschrift besteht aus zwei Steinen mit jeweils lesbarer Vorder- und Rückseite; der Legende nach stürzte der ursprüngliche Steinhang ab, wodurch die Schrift auf den Kopf gestellt wurde. Später suchte man einen ähnlich aussehenden Felsen und fertigte eine Nachkopie an, wodurch die heute sichtbaren Vorder- und Rückseiten der Inschrift entstanden.
Highlights
Ein als **Kreisdenkmal** eingestuftes Kulturerbe am Südhang des Xiantai-Bergs am Gugang-See in Jincheng, Landkreis Kinmen. Es handelt sich um eine in die Felswand gehauene Inschrift aus der Spätzeit der Ming-Dynastie, die von Zhu Yihai, dem Prinzen von Lu, eigenhändig verfasst wurde und eng mit der Geschichte des Südlichen Ming auf Kinmen verbunden ist. Vor Ort sind zwei Spuren mit den Schriftzügen „Han-ying-yun-gen“ in Vorder- und Rückansicht zu sehen, was die Überlieferung vom Sturz des Steins, der Umkehrung der Schrift und der späteren Nachmeißelung widerspiegelt und den Ort besonders markant macht.
Sehenswertes
**Der Kern der Han-ying-yun-gen-Inschrift**: Hier lassen sich die Schriftzüge und die Beschaffenheit der Steinfläche betrachten und die historische Atmosphäre eines späten Ming-Felsreliefs erleben. **Zwei Schriftspuren mit Vorder- und Rückseite**: Die heute sichtbare Erscheinung mit umgekehrter Schrift steht mit der Überlieferung vom abgestürzten Originalstein, der verdrehten Schrift und einer späteren Nachbildung in Verbindung. **Landschaft von Gugang-See und Xiantai-Berg**: Die Sehenswürdigkeit liegt am Berghang südlich des Gugang-Sees; die Umgebung aus Uferlandschaft, Fels und Wald eignet sich für einen kurzen Abstecher, zum Blick in die Landschaft und zum Fotografieren. **Weitere Inschriften aus der späten Ming-Zeit**: In der Nähe befinden sich auch die in Kalligraphie geschriebenen Zeichen „Pi-dun“ von Dong Yangxian sowie weitere Gedichtinschriften, die zum historischen Kontext dieses Gebietes gehören.
Adresse
893 Landkreis Kinmen, Gemeinde Jincheng, Dorf Gugang, West-Hong-Berg Telefon: (08)2318823
Reisetipps
Es empfiehlt sich, den Ort als Teil eines **Halbtages- oder Tagesausflugs** rund um den Gugang-See und den Xiantai-Berg einzuplanen, da sich die geschichtlichen Hintergründe im Zusammenhang mit den umliegenden Stätten besser erschließen. Vor Ort handelt es sich um Steininschriften in Hanglage; daher sind **bequeme, rutschfeste Schuhe** sinnvoll, und man sollte auf feuchte Steinflächen sowie unebenes Gelände achten. Besonders geeignet ist der Ort für Besucher mit Interesse an Geistesgeschichte, Kalligraphie und historischen Stätten; wer vor allem Natur sehen möchte, kann ihn auch als kulturellen Halt bei einem Spaziergang am See betrachten. Beim Fotografieren lohnt es sich, den Winkel der Steinfläche genau zu beachten, da die umgekehrte Schrift und die Spuren der Verdrehung die auffälligsten Besonderheiten dieses Ortes sind.
Häufige Fragen
Q:Wo befindet sich die Han-ying-yun-gen-Keilinschrift? A:Sie befindet sich am Xiantai-Berg südlich des Gugang-Sees in der Gemeinde Jincheng auf Kinmen. Q:Welche historische Bedeutung hat die Han-ying-yun-gen-Keilinschrift? A:Sie ist eines der in Stein gehauenen Zeugnisse, die von Zhu Yihai, dem Prinzen von Lu aus der späten Ming-Zeit, eigenhändig verfasst wurden. Sie spiegelt die Geschichte des Südlichen Ming auf Kinmen wider und ist als Kreisdenkmal eingestuft. Q:Warum sind Vorder- und Rückseite der Schrift zu sehen? A:Der Überlieferung nach stürzte der ursprüngliche Stein ab, wodurch die Schrift auf den Kopf gestellt wurde. Später wurde ein ähnlich aussehender Felsen gesucht und nachgearbeitet, wodurch die heute sichtbare Erscheinung mit Vorder- und Rückseite entstand. Q:Wie sollte man die Han-ying-yun-gen-Keilinschrift besichtigen? A:Sie eignet sich gut als Teil eines Rundgangs zu den Sehenswürdigkeiten rund um den Gugang-See und sollte vor allem als Ort betrachtet werden, an dem man die Steininschrift und die Geschichte der späten Ming-Dynastie nachvollzieht.