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Nationaler Wald-Erholungsbereich Aowanda

Taiwan · Nantou · Gemeinde Ren’ai · Natur & Landschaft

奧萬大吊橋.能高南峰.楓香
照片提供|南投分署 · 資料來源:交通部觀光署(GODL)

Bildquelle: Taiwan_Opendata; Lizenzangaben wie angegeben.

Überblick

Mit goldenen Ahornfarben an den Berghängen, einer eindrucksvollen Hängebrücke und einer von Wildtieren umgebenen Waldlandschaft ist der nationale Wald-Erholungsbereich Aowanda ein Ort voller Charme. Aowanda liegt hinter dem Wandal-Stausee auf einer Höhe von etwa 1.100 bis 2.600 Metern. Das Gebiet war ursprünglich Heimat von Atayal- und Seediq-Gemeinschaften; in der japanischen Kolonialzeit begann hier der Ausbau der Wasserkraft, und erst 1994 wurde es als nationaler Wald-Erholungsbereich ausgewiesen. Im Atayal bedeutet „Ao“ so viel wie „hinein“ oder „tief hinein“, weshalb Aowanda sinngemäß „tief in Wandal hinein“ bedeutet. Aowanda ist landesweit besonders für seine Ahornfärbung bekannt, doch im Park entfaltet sich mit jedem Jahreszeitenwechsel eine abwechslungsreiche und romantische Naturlandschaft. Die Berühmtheit der Herbstfärbung verdeckt dabei fast die Schönheit aller vier Jahreszeiten: Winterahorn, Frühlingskirschen, Sommerwasserfälle und Herbstmond wechseln sich in diesem angenehmen Tal still und farbenfroh ab. Wer Muße hat, die Sorgen des Alltags abstreifen und sich einen erholsamen Urlaub für Körper und Geist gönnen möchte, findet hier zu jeder Jahreszeit eine passende Landschaft. Entlang des Ahornpfads und rund um das Besucherzentrum färben große Bestände heimischer Formosa-Ahornbäume, Sumpfzypressen und Grünahorne den Park im Herbst in ein leuchtendes Mosaik aus Rot, Gold und Violett. Der Herbst ist die lebhafteste Jahreszeit, doch die Kirschblüte im Frühling steht dem kaum nach. Die eindrucksvolle Aowanda-Hängebrücke verbindet das schöne Kiefernwaldgebiet, ist 180 Meter lang und 90 Meter hoch und bietet Ausblicke auf den Zusammenfluss von Nord- und Südfluss des Wandal. Sie gehört zu den Sehenswürdigkeiten, die man bei einem Besuch in Aowanda unbedingt gesehen haben sollte.

Anfahrt

Mit dem Auto – Route 1: Nationalstraße 3, Anschlussstelle des Wufeng-Systemknotens (214 km) → Nationalstraße 6 bis Puli-Ende → links Richtung Wushe → rechts auf die Kreisstraße Nr. 83 → Nationaler Wald-Erholungsbereich Aowanda. [Mit dem Auto] Route 2: Aus dem Norden Richtung Süden → Nationalstraße 1 → Anschlussstelle des Changhua-Systemknotens (193 km) → Nationalstraße 3 → Wufeng-Systemknoten (214 km) → Nationalstraße 6 bis Puli-Ende → links auf die Taiwanstraße 14 → Wushe → rechts auf die Kreisstraße Nr. 83 → Aowanda. [Mit dem Auto] Route 3: Aus dem Süden Richtung Norden → Nationalstraße 1 → über ost-westliche Schnellstraßen (z. B. Taiwan 78, 82, 84) → Nationalstraße 3 → Wufeng-Systemknoten (214 km) → Nationalstraße 6 bis Puli-Ende → links Richtung Wushe → rechts auf die Kreisstraße Nr. 83 → Nationaler Wald-Erholungsbereich Aowanda. [Mit dem Auto] Route 4: Von Hualien aus → Provinzstraße Taiwan 8 → Dayuling → Provinzstraße Taiwan 14A → Wushe → Nationaler Wald-Erholungsbereich Aowanda. [Öffentlicher Verkehr] Nantou Bus Aowanda-Ahorn-Shuttle (derzeit eingestellt): Während der Hochsaison für die Herbstfärbung (von Oktober bis Ende März des folgenden Jahres) fährt er samstags und sonntags ab dem Nantou-Busbahnhof Gancheng nach Reservierung (Haltestellen- und Fahrplaninfos: http://www.ntbus.com.tw/bs-tour.html). Reservierung: 049-2984031, Durchwahl 23, Frau Lin. Taichung-Gancheng-Station: Nr. 35-8, Abschnitt 1, Shuangshi Road, Taichung. Taichung HSR-Station: Ausgang 5 im Erdgeschoss des HSR-Bahnhofsareals. [Öffentlicher Verkehr] Informationen zum Betrieb des Glücksbus und Glückstaxis (bitte bei Nantou Bus bestätigen, ob die Linie fährt): [Flexible Route] Puli → Wushe → Qingjing Farm → Hehuanshan → Aowanda → Lushan-Hot-Spring → Lushan → Songgang → Cuifeng → Wanda → Guoxing → Yuchi. Telefon Nantou Bus: 049-2984031 Website: http://www.ntbus.com.tw/cj-m.html Online-Reservierung: http://www.ntbus.com.tw/bs-go.html

Highlights

• Ein hochgelegenes Tal in der Gemeinde Ren’ai, Landkreis Nantou, hinter dem Wandal-Stausee; auf etwa 1.100 bis 2.600 Metern Höhe gelegen, mit milden Wintern, kühlen Sommern und frischer Luft – ideal für einen ruhigen Waldurlaub fernab vom Trubel. • Bekannt in ganz Taiwan für seine eindrucksvolle Herbstfärbung: Große Bestände heimischer Formosa-Ahornbäume, Grünahorne und Sumpfzypressen bilden ein prächtiges Farbspiel; Aowanda wird oft als „Heimat der Ahornblätter“ bezeichnet. • Die Landschaft hat zu jeder Jahreszeit ihren Reiz: Ahorn im Winter, Kirschen im Frühling, Wasserfälle im Sommer und der Herbstmond im Herbst; dazu kommen Glühwürmchen, Vögel und Schmetterlinge als reiche Tierwelt – ein Waldpark, der zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert ist. • Die 180 Meter lange „Aowanda-Hängebrücke“ spannt sich über das Tal und verbindet das Kiefernwaldgebiet; von hier aus sieht man den Zusammenfluss von Nord- und Südfluss des Wandal – ein Wahrzeichen und beliebter Fotopunkt des Parks. • Das Gebiet war früher Siedlungsraum der Atayal- und Seediq-Völker und verbindet indigene Kulturgeschichte mit der Entwicklung der Wasserkraft in der japanischen Kolonialzeit; 1994 wurde es in einen nationalen Wald-Erholungsbereich umgewandelt.

Sehenswertes

• Aowanda-Hängebrücke: Etwa 180 Meter lang und rund 90 Meter hoch; sie überquert das Tal und verbindet das Kiefernwaldgebiet. Von hier hat man einen weiten Blick auf den Zusammenfluss von Nord- und Südfluss des Wandal. Es ist das beliebteste und am häufigsten fotografierte Wahrzeichen des Parks. • Ahornpfad und Formosa-Ahornwald: Entlang des Ahornpfads kann man große Bestände heimischer Formosa-Ahornbäume bewundern. Wenn sich die Blätter im Herbst rot färben, entsteht ein beeindruckendes, vielschichtiges Farbenmeer – ein Höhepunkt für Ahornbeobachtung, Spaziergänge und Fotografie. • Baumgesäumte Bereiche rund um das Besucherzentrum: In der Umgebung des Besucherzentrums wachsen Sumpfzypressen, Grünahorne und andere Baumarten, die im Herbst und Winter farbige Blattlandschaften bilden. Es ist zugleich ein entspannter Bereich zum Spazieren, Ausruhen und für Informationen über den Park. • Kiefernwaldgebiet: Über die Aowanda-Hängebrücke erreichbar; dichte Kiefern schaffen eine ausgeprägte Waldatmosphäre. Ideal für Spaziergänge auf Waldwegen, für Fotostopps und zum Erleben hochgelegener Nadelwaldlandschaften. • Kirschblütenbereich und Frühlingslandschaft: Im Frühling blühen im Park Kirschbäume, darunter auch Sorten wie die Wushe-Kirsche. Entlang der Wege und in Teilen des Parks lassen sich zarte Blütenmeere bewundern, die im Kontrast zur Winterahornfärbung stehen. • Wasserfall- und Talszenen: Im Sommer ist der Wasserstand hoch; entlang der Wege kann man Täler, Wasserfälle und kleine Becken sehen und die kühle, feuchte Atmosphäre eines Hochgebirgswaldes erleben. • Ökologische Beobachtungspunkte: Der Park ist Lebensraum für verschiedene Vogelarten, Glühwürmchen, Insekten und kleine Säugetiere. Entlang mancher Wege und auf Aussichtsterrassen kann man Vögel beobachten, Schmetterlinge sehen und saisonale Glühwürmchen erleben.

Öffnungszeiten & Eintritt

Parken: Großfahrzeuge: 100 NT$. Kleinwagen: 100 NT$. Motorräder: 20 NT$.

Adresse

546 Landkreis Nantou, Gemeinde Ren’ai, Dorf Qin’ai, Da’an-Straße 153 Telefon: (049)2974511

Reisetipps

• Empfohlene Aufenthaltsdauer: Für die Hauptwege und die Aowanda-Hängebrücke reichen etwa ein halber Tag; wer entspannt mehrere Wege wandern, fotografieren und Natur beobachten möchte, sollte einen ganzen Tag oder sogar eine Übernachtung einplanen. • Beste Reisezeit: - Ahornfärbung: Der Höhepunkt der Rotfärbung liegt meist zwischen spätem Herbst und Winter; dies ist die verkehrsreichste Zeit mit der größten Nachfrage nach Unterkunft und Transport. - Frühlingslandschaft: Vom Spätwinter bis zum Frühling kann man Kirschblüten und frisches Grün sehen; die Temperaturen sind angenehm kühl und die Landschaft wirkt frisch. - Sommerfrische: Das Hochlandklima ist angenehm kühl; zusammen mit Wasserfällen und Tälern ist dies eine gute Wahl zur Abkühlung im Gebirge. - Herbstmond und ruhige Wanderungen: Das Wetter ist trocken und stabil, ideal für gemütliche Ausflüge, Sternbeobachtung und Mondbetrachtung am Abend. • Kleidung und Ausrüstung: - Wegen der höheren Lage sind die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht groß; empfohlen werden Mehrschichtenkleidung sowie eine leichte Jacke oder wind- und wärmeisolierende Kleidung. - Die Wege bestehen oft aus Steigungen, Treppen und Waldpfaden aus Erde und Steinen; rutschfeste Wanderschuhe oder Sportschuhe sind ratsam. - Die Sonne ist in den Bergen stark und die Luft trocken; Sonnenhut, Sonnenschutz und ausreichend Trinkwasser werden empfohlen. - Regenschutz ist unverzichtbar, da sich das Wetter in den Bergen rasch ändert und es nachmittags zu Schauern oder Nebel kommen kann. • Verkehrstipps: - Der Park liegt in einem Berggebiet mit vielen Kurven; bei Anreise mit dem Auto sollte man genügend Zeit einplanen und vorsichtig fahren. - Die Anreise mit dem eigenen Auto ist am bequemsten; es empfiehlt sich, den Zustand der Bergstraßen und Parkmöglichkeiten im Voraus zu prüfen. • Reiseplanung: - Beginnen Sie am Besucherzentrum und verbinden Sie Ahornpfad, Aowanda-Hängebrücke und Kiefernwaldgebiet, um Wald- und Talszenen vollständig zu erleben. - Wer körperlich fit ist, kann Wasserfallbereiche und Waldwege ergänzen und so verschiedene Geländeformen und Vegetation kennenlernen. - In der Hauptsaison für die Ahornfärbung im Herbst und Winter sollten Unterkunft und Transport frühzeitig gebucht werden; außerdem genug Zeit für Warteschlangen und Fotos einplanen. • Sicherheit und Umweltschutz: - Das Bergklima ändert sich schnell; bei starkem Wind, starkem Regen oder Wetterwarnungen können einige Wege oder Anlagen vorübergehend geschlossen werden. Prüfen Sie vor der Abfahrt die offiziellen Hinweise. - Bitte achten Sie beim Fotografieren auf der Hängebrücke und den Aussichtsterrassen auf Menschenmengen und die eigene Sicherheit; klettern Sie nicht über Geländer und versperren Sie keine Wege. - Nehmen Sie Ihren Müll wieder mit ins Tal, füttern Sie keine Wildtiere und helfen Sie so, das natürliche Ökosystem des Parks zu bewahren.

Häufige Fragen

Q:Was ist die bekannteste Landschaft im nationalen Wald-Erholungsbereich Aowanda? A:Die markantesten Landschaften des Parks sind der großflächige Formosa-Ahornwald und die Grünahorne, die die spektakuläre Herbstfärbung bilden, sowie die Aowanda-Hängebrücke, die das Tal überspannt und das Kiefernwaldgebiet verbindet. Die Ahornfärbung im Herbst und Winter, die Kirschblüte im Frühling und die wechselnde Bergwaldlandschaft sind die beliebtesten Fotomotive. Q:Was sollte man beim Besuch zur Ahornfärbung in Aowanda beachten? A:Während der Ahornsaison ist mit vielen Besuchern zu rechnen. Es ist ratsam, Transport und Unterkunft frühzeitig zu planen und genügend Zeit für die An- und Abreise einzuplanen. Der Park liegt hoch, morgens und abends ist es eher kühl; nehmen Sie warme Kleidung mit. Die Wege sind teilweise steil, daher sollten gut begehbare Schuhe getragen werden. Beachten Sie außerdem die Wegeführung und Sicherheitshinweise des Parks und achten Sie beim Fotografieren auf der Hängebrücke und den Aussichtsterrassen auf Ihre Schritte und den Personenstrom. Q:Lohnt sich Aowanda auch außerhalb der Ahornzeit? A:Aowanda hat nicht nur Ahornblätter zu bieten, sondern zu jeder Jahreszeit besondere Höhepunkte: Im Frühling blühen Kirschen und frisches Grün erscheint; im Sommer sorgen Wasserfälle und Täler für Abkühlung; im Herbst ist das Wetter stabil und ideal zum Wandern und für Aussichtstouren; im Winter locken prächtige Ahornfarben und neblige Berglandschaften. Zusammen mit der vielfältigen Vogel-, Glühwürmchen- und Insektenwelt ist der Park das ganze Jahr über einen Besuch wert. Q:Wie schwierig sind die Wege in Aowanda, und ist der Park für Familien mit Kindern geeignet? A:Die Wege im Park sind vielfältig. Einige sind flach und eignen sich gut für Familien und allgemeine Besucher; andere haben stärkere Steigungen oder viele Treppen und sind besser für körperlich fitte Personen geeignet. Für Familien empfiehlt es sich, kürzere Wege mit geringerer Steigung zu wählen, den Tagesablauf an die Kondition der Kinder anzupassen und unterwegs ausreichend Wasser- und Ruhepausen einzuplanen.

Karte

Weitere Infos

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