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Landkreis Yilan · Natur & Landschaft

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Naturschulzentrum Luodong

Naturschulzentrum Luodong

羅東鎮 · Natur & Landschaft

Auf einer über hundert Jahre alten Eisenbahnlinie in die Forstkultur eintauchen und die grünen Berge und das klare Wasser von Lanyang erkunden – hier leben wir in der Stadt gemeinsam mit der Natur. Das Zentrum befindet sich im Forstkulturpark Luodong und war in der Blütezeit der Holzindustrie ein wichtiger Umschlagplatz des Taipingshan-Waldes. Gebäude und Industrie-Ruinen aus der japanischen Kolonialzeit sind bis heute erhalten, darunter Holztransportzüge, Eisenbahnrelikte und der Bahnhof Zhulin. Der einstige Holzlagerteich ist heute zu einem Ökoteich geworden; Wasser- und Landlebensräume bilden vielfältige Habitate mit einem sehr reichen Artenbestand.

Ludong-Waldindustrie-Kulturpark

Ludong-Waldindustrie-Kulturpark

羅東鎮 · Natur & Landschaft

Während der japanischen Kolonialzeit gab es drei staatlich betriebene Forstbetriebe: Alishan, Baxianshan und das Forstgebiet Taipingshan, wobei Taipingshan vergleichsweise später erschlossen wurde. Der Ludong-Waldindustrie-Kulturpark ist der ehemalige Standort der Ludong-Außenstelle und des Holzlagerteichs aus der japanischen Kolonialzeit. Seit dem Ende des Holzeinschlags in Taipingshan im Jahr 1982 blieb das Gelände weitgehend in seinem ursprünglichen Zustand erhalten. Die Yilan-Zweigstelle der Forst- und Naturschutzbehörde plante das Areal 2004 als Waldkulturpark; nach einer Neugestaltung verbindet es Forstgeschichte, ökologische Nachhaltigkeit und landschaftliche Gestaltung. So wird nicht nur der frühere Glanz der forstwirtschaftlichen Kultur wieder sichtbar, sondern auch die historische Bedeutung der Forstwirtschaft in Taipingshan und der Entwicklung der Stadt Luodong hervorgehoben. Im Jahr 2012 wurde der Park unter dem früheren Namen „Ludong-Forstbetrieb“ gemäß dem Gesetz zum Schutz des Kulturerbes offiziell als Kulturlandschaft eingetragen.

Nationaler Wald-Erholungsbereich Taipingshan

Nationaler Wald-Erholungsbereich Taipingshan

Gemeinde Datong · Natur & Landschaft

Die Taipingshan-Bahn, heiße Quellen, hochgelegene Seen, Urwald mit Riesenzedern und die Taiwan-Buche als Naturdenkmal prägen die über hundertjährige Geschichte des Nationalen Wald-Erholungsbereichs Taipingshan. Taipingshan hieß früher „Miannao“, ein Begriff aus der Sprache der Atayal, der „üppig und grün“ bedeutet. 1914 führten die Japaner zunächst eine Ressourcenuntersuchung durch, 1915 beschlossen sie die Erschließung. Die „Taiwan Nichinichi Shimpō“ berichtete am 28. Juli 1936: „Der Name Taipingshan wurde vor der Verlegung des heutigen Verwaltungsbüros vom damaligen leitenden Ingenieur Nakazato direkt aus der Stammesprache übertragen. Außerdem bedeutet er, dass nach dem fünfjährigen Feldzug des Gouverneurs Sakuma im ganzen Land Frieden herrschte.“ Daher ist „Frieden im ganzen Land“ der eigentliche Ursprung des Ortsnamens Taipingshan, und der Namensgeber war der frühe Vermesser und Pionier Masao Nakazato. Auf 2.000 Metern Höhe ist Taipingshan nach Alishan die zweite große Forstlegende. 1915 begann hier die japanische Holzfällerei, später übernahm die Regierung der Republik China, und das Gebiet wurde zum größten Staatsforst Taiwans, bevor es 1983 in einen Erholungsbereich umgewandelt wurde. Dabei blieben wertvolle Relikte wie die Jianshan-Bahn und die Taipingshan-Bahn erhalten. Besucher können hinter dem Zhen'an-Tempel durch ursprünglichen Wald spazieren und gedanklich in die Zeit zurückkehren, als überall mächtige Urbäume standen. Entlang der Cuifeng-Straße, auf der man häufig Taiwanmakaken und Kaiserpfaue sieht, gelangt man zum Cuifeng-See, dem größten hochgelegenen See Taiwans auf 1.840 Metern Höhe. Am gegenüberliegenden Ufer liegt der Lebensraum der Taiwan-Buche als nationales Naturerbe; im Herbst kann man auf einem vier Kilometer langen Weg das goldgelbe Laub bewundern. Die nahe der Mautstelle gelegenen Jiuzhize-Hotquellen sind eine weithin bekannte Karbonatquelle und ein weiteres Markenzeichen des Gebiets. Der Nationale Wald-Erholungsbereich Taipingshan ist für Naturfreunde die erste Wahl bei einem Besuch in Yilan.

Taipingshan-Bangbang-Zug

Taipingshan-Bangbang-Zug

Gemeinde Datong · Natur & Landschaft

Der Taipingshan-Bangbang-Zug ist die ehemalige Maoxing-Linie der Taipingshan-Waldbahn. Die Strecke beginnt an der Taipingshan-Lodge, endet am Bahnhof Maoxing und ist rund 3 Kilometer lang; die Fahrzeit beträgt etwa 20 Minuten. Unter dem dichten Blätterdach der uralten Bäume fällt nur gedämpftes Sonnenlicht ein, und die Schienen schlängeln sich ganz selbstverständlich durch den Wald. In den offenen Wagen sitzen die Fahrgäste besonders nah an den reizvollen, üppig bewaldeten Berglandschaften. Am Zielbahnhof Maoxing gibt es einen selbstgeführten Waldpfad, einen einheimischen Farn-Garten und den Maoxing-Nationalwaldweg. Die zuständige Behörde verbessert weiterhin Gleise, Streckenführung und Fahrzeuge, stärkt die Umsetzung aller Standardarbeitsabläufe durch das Personal und führt regelmäßig Fortbildungen durch, um die Servicequalität zu erhöhen und die Fahrsicherheit zu gewährleisten.